Ablauf der Seebestattung

Bei der Seebestattung wird die Asche der Verstorbenen auf See in einer Urne beigesetzt. Deshalb geht dieser Beisetzungsform grundsätzlich die Einäscherung voraus. Zur Beisetzung der Asche verwenden wir vergängliche, mediterrane Amphoren aus nur leicht gebranntem Ton.

Oft findet vor der Einäscherung am Wohnort der Verstorbenen eine Trauerfeier statt, bei der sich Angehörige, Freunde und Bekannte gemeinsam verabschieden können. Anschließend wird der Sarg in eine Feuerbestattungsanlage überführt und dort eingeäschert. Die Asche wird von dort aus an die Seebestattung-Adria geschickt. Der Transport der Asche nach Punat erfolgt aus Sicherheitsgründen ausschließlich durch uns persönlich. Die versiegelte Aschekapsel wird erst auf dem Schiff geöffnet und die Asche in eine Amphore umgefüllt und kann nun auf See beigesetzt werden. Die Angehörigen können der Bestattungszeremonie auf dem Schiff beiwohnen oder aber eine stille Beisetzung anordnen.

Nachdem das Schiff ausgelaufen ist und nach etwa 30 Minuten die Beisetzungsstelle erreicht hat, wird die Maschine gestoppt. Der Schiffsführer spricht die Abschiedsworte, die Asche wird der See übergeben und die Koordinaten der Beisetzungsposition werden ermittelt. Die Angehörigen erhalten später eine Beisetzungsurkunde und einen Auszug aus der Seekarte mit Angaben zu der Position, auf der sich das Schiff bei der Beisetzung befand. So können sie immer wieder an diese Stelle zurückkehren.

Wenn Sie später den Ort der Beisetzung noch einmal besuchen möchten, vielleicht zu einem besonderen Anlass, bringt Sie die Seebestattung-Adria auf einer Gedächtnisfahrt gerne dorthin.

Seebestattung-Adria, Robert Huber | Obere Hammerstraße 3 | 83278 Traunstein | Telefon: 0049 (0)171-7268823 | info@seebestattung-adria.de